Die Osteopathie basiert im wesentlichen auf folgenden 4 Grundprinzipien, um Ursachen und Symptome zu behandeln:
Behandelt wird ausschließlich mit den Händen. Auf diese Weise gewinnen Osteopath:innen im Laufe ihres Berufslebens eine enorme Tast- und Spürfähigkeit, die auf zehntausenden Stunden "Hands on" (Händen am Patient) zurückgreifen kann. Hierdurch ergänzt die Osteopathie die "klassische" Schulmedizin hervorragend, ersetzt diese aber nicht. Optimal wäre also immer eine Zusammenarbeit von Osteopath:innen mit Ärzt:innen und Therapeut:innen.
Auch in Deutschland wird Osteopathie immer beliebter. Inzwischen sollen sich laut einer Forsastudie (https://www.osteopathie.de/up/datei/forsastudie2024webseite.pdf) bereits über 19 Millionen Menschen in Deutschland behandelt lassen haben. Derzeit darf die osteopathische Medizin nur von Heilpraktiker:innen oder Ärzt:innen ausgeübt werden. Die osteopathischen Berufsverbände fordern daher seit langem ein eigenes Berufsgesetz zur Qualitätssicherung und Patientenschutz. Nach den USA ist bereits in vielen anderen europäischen Ländern die Osteopathie staatlich anerkannt geregelt.
Weitere interessante Infos auf der Seite des Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD)!